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SeoHunter

Erfahrungsbericht

Was ist SeoHunter?

Bei SeoHunter* handelt es sich um eine Sammlung an SEO-Tools, die ich so auf dem deutschen Markt bisher nicht kannte.

Von der Keyword-Recherche, über die Konkurrenzanalyse bis hin zur Seiten-Optimierung bietet das Tool einige interessante Module.

Ich konnte das Tool schon länger testen, habe mit einem Artikel aber noch gewartet, da ich doch noch auf einige Probleme gestoßen bin. Mittlerweile macht es aber einen guten Eindruck und deshalb schreibe ich heute darüber.

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Die Funktionen im Einzelnen

Das Tool SeoHunter besteht aus mehreren Modulen, die für unterschiedliche Einsatzwecke gedacht sind.

  • Konkurrenzanalyse
    Die Konkurrenzanalyse ist ein nützliches Tool, wenn man zu einem bestimmten Thema mal schauen möchte, wie stark die Wettbewerber sind.
    Dazu gibt man einfach einen Begriff ein und das Tool schaut sich dann die Top 10 in Google an und gibt eine optisch ansprechende Analyse aus.
    Hier ein Beispiel für den Begriff „fussball“:

  • Hier werden nicht nur diverse Daten zu den einzelnen Websites angezeigt, sondern auch eine farbliche Beurteilung bzgl. der Stärke der Konkurrenz vorgenommen.
    Auch den saisonalen Verlauf der Suchanfragen und eine Gesamtbewertung zur Schwierigkeit der Nische gibt es.
    Die Qualität der Ergebnisse sind natürlich schwer einzuschätzen. Würde man 10 SEOs um eine Beurteilung einer Nische bitten, würden sicher auch 10 unterschiedliche Beurteilungen herauskommen. Aber ich habe bei den von mir angeschauten Nischen ganz gute Ergebnisse bekommen.
    Ein wirklich hilfreiches Tool. 
  • Keyword-Recherche
    Nach der Einschränkung der Keyword-Analyse im Google AdWords Keyword Tool, sind die meisten Selbstständigen im Netz auf der Suche nach einer Alternative.
    Von der Funktion her bietet SeoHunter hier eine Alternative. Man kann nach Begriffen suchen und bekommt hunderte ähnliche Suchbegriffe mitsamt den genauen Suchvolumenangaben.
    Hier wieder ein Beispiel für den Begriff „fussball“:

  • Diee Begriffe kann man in eigene Listen übernehmen, um diese dann weiter zu nutzen.
    Allerdings fehlen weitere Angaben, wie z.B. AdWords-Kosten oder saisonale Suchverläufe. Damit ist es kein 100% Ersatz für das Google-Keyword-Tool. 
  • Backlinkanalyse
    Worum es hier geht ist relativ einfach zu erraten. Man gibt eine URL ein und dann spuckt einem das Tool Backlinks dieser Website aus.
    Das ist unter anderem nützlich, um den eigenen Backlinkaufbau voranzutreiben. Man kann sich auf diese Weise Ideen für das Setzen von Backlinks holen oder auch interessante Ideen für Kooperationsmöglichkeiten finden.
    Über den Umfang der gefundenen Backlinks kann ich natürlich nicht so viel sagen. In der Regel haben Dritt-Tools natürlich nicht so umfangreiche Daten wie Google selbst. Aber es ist dennoch hilfreich.

 

  • Domainabfrage
    Wer heute eine Domain mit einem bestimmten Begriff haben möchte, wird häufiger auf das Problem stoßen, dass schon viele Domains weg sind.
    Dieses Modul hilft dabei freie Domains zu finden. Man gibt das gewünschte Keyword ein und kann zudem noch Zusätze definieren, wie z.B. „kaufen“, „vergleich“ oder ähnliche. Danach startet man die Suche.
    Das Tool prüft dann, ob es passende freie Domains (mit unterschiedlichen Domainendungen) gibt und listet diese auf. 
  • Seiten-Optimierung
    Sehr interessant finde ich dieses Modul. Dieses hilft bei der Optimierung der eigenen Website, in dem es diverse Faktoren auflistet.
    Allerdings ist es insgesamt nicht mehr als eine umfangreiche Checkliste. Das ist zwar nützlich, aber ich hätte mir noch ein paar Analysen gewünscht, die konkrete Probleme aufzeigen und was man machen kann.
    Als Checkliste für die verschiedenen Websitebereiche ist es dennoch ganz nützlich. 
  • Gewinnprognose
    Zu guter Letzt gibt es noch ein Modul, mit dem man eine Gewinnprognose zu einem bestimmten Keyword erstellen kann.
    Dazu ermittelt das Tool das Suchvolumen. Man selbst gibt ein realistisches Ranking für das Hauptkeyword und zwei Longtail-Varianten ein. Schließlich gibt man noch den durchschnittlichen Produktpreis ein und wählt die passende Amazon-Kategorie.
    Das ergibt am Ende eine Prognose der monatlichen Einnahmen:

Das ist ganz nett gemacht, aber es kann natürlich nur eine grobe Schätzung sein, da man weder die eigenen Rankings, noch die Conversion Rate kennt. Zudem gibt es ja noch andere Einnahmequellen.

Dennoch ist es interessant als erste Info für alle, die gar keine Vorstellungen vom finanziellen Potential einer Nische haben. Zudem kann man mit den Rankings und den Produktpreisen „herumspielen“. Das zeigt sehr gut, was möglich ist, wenn man z.B. etwas weiter vorn rankt.

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Demo und Preis:

Für einen Euro kann man das Tool 7 Tage testen und sich selbst einen Eindruck verschafffen.

Für die dauerhafte Nutzung muss man sich dann für einen von 3 Tarifen entscheiden. Für 17 Euro im Monat gibt es nur eine eingeschränkte Variante, die aber immerhin die Konkurrenz-Analyse beinhaltet.

Für 27 Euro im Monat gibt es alle Module, auch wenn bestimmte Funktionen (z.B. die Backlinkanalyse) gewisse Einschränkungen haben.

Für 47 Euro im Monat bekommt man zudem Zugriff auf Beta-Tools, die in der Entwicklung sind und eine Mitgliedschaft in einer geschlossenen Facebook-Gruppe.

Für professionelle Website-Entwickler sind 27 Euro im Monat sicher okay, für Einsteiger dagegen eher zu viel.

Fazit:

Das Tool SeoHunter* macht einen guten Eindruck. Die Konkurrenzanalyse ist gelungen und hilfreich. Auch die Backlinkanalyse ist hilfreich und die Gewinnprognose gibt zumindest einen ersten Eindruck vom Potential.

Dagegen ist das Keyword-Tool sicher ausbaufähig, genauso wie die Seiten-Optimierung. Beides ist in der aktuellen Form nur durchschnittlich nützlich.

Insgesamt also ein interessantes Tools, welches ich aber noch nicht uneingeschränkt empfehlen kann. Die Ansätze und Ideen sind aber gut, so dass ich hoffe, dass das Tool noch weiter ausgebaut wird.

 

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